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J/24 Vermessung

Wann muss ein Boot neu vermessen werden?

Jede Änderung am Rumpf oder Änderung bzw. Austausch an Kiel, Ruder und Spieren setzt den Messbrief bis zur Neuvermessung außer Kraft. Eine größere Reparatur an einem o.g. genannten Bauteil oder der Austausch eines Ausrüstungsteils kann den Messbrief ebenfalls außer Kraft setzen. Ein Eignerwechsel setzt den Messbrief ebenfalls außer Kraft, jedoch muss dieser nur neu ausgestellt werden.

Der Werftmessbrief wird als offizielles Dokument nicht anerkannt, daher ist bei Neubauten ebenfalls eine Neuvermessung notwendig.

Was ist für die Vermessung nötig?

  • Werftmessbrief bei Erstvermessung
  • Alter Messbrief bei Neuvermessung
  • Mast muss liegen und gestellt werden können (nicht durch den Vermesser...)
  • Sämtliche Ausrüstung muss vorhanden sein
  • Kiel muss zugänglich sein (ca. 30 cm Abstand zu allen Seiten)
  • Kran und Heißgeschirr müssen zur Verfügung stehen
  • Stehendes und laufendes Gut muss vorhanden sein
  • Segel brauchen nicht vorhanden sein

Was geschieht bei einer Neuvermessung?

Bei einer Neuvermessung wird die Einhaltung jeglicher Klassenregeln kontrolliert.

Was für einen Messbrief bekomme ich bei einer Neuvermessung?
Einen Messbrief der internationalen J/24 Klassenvereinigung

Welche Art Messbriefe gibt es?

  • Werftmessbrief/Erstmessbrief
    Wird bei Neubau von der Werft mitgeliefert, dient nur als Vorlage für die Erstvermessung
  • Internationaler Messbrief
    Gibt es nach Erstvermessung bzw. jeder Nach-/Neuvermessung durch die Klassenvereinigung, ist Voraussetzung zur Teilnahme an nationalen und internationalen Klassenregatten

Wer muss den Messbrief unterschreiben?

  • Vermesser
  • Klassenpräsident
  • Eigner

Vermessungskosten

Die Komplettvermessung ist derzeit gemäß DSV-Gebührenordnung mit pauschal 250 Euro angegeben.

Eine Segelvermessung für die J/24 kostet gemäß DSV-Gebührenordnung 21 Euro pro Segel inklusive blauem Knopf. Hinzu kommt pro Segel ein Royalty Label der J/24 Klassenvereinigung. Ein Royalty Label kostet 10€. Ansprechpartner hierfür ist Stefan Karsunke.

Viele Segelmacher vermessen die Segel selber. In diesem Fall ist nur noch ein Royalty Label einzunähen und das Segel ist von einem Klassenvermesser zu unterschreiben. Die großen Segelmacher bieten dieses zusätzlich an.

Messinstrumente

Die Messinstrumente der deutschen Klassenvereinigung (Waage, Schablonen etc.) befinden sich in der Obhut der Vermesser/des technischen Obmannes. Sie werden nicht verliehen, sondern können nur im Beisein eines Vermessers oder des technischen Obmannes für Kontrollmessungen genutzt werden

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