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Die Geschichte der J/24

DIe Ur-J/24 "Ragtime"

Als Rodney S. Johnstone 1976 ein schnelles, leicht zu segelndes Boot für seine Kinder bauen wollte, stand ihm als Werft nur seine Garage zur Verfügung. Trotzdem ließ er am 15. Mai 1976 seine erste, von Hand gebaute J/24, die "RAGTIME", mit den Maßen seiner amerikanischen Garage zu Wasser.

Die erste Segelsaison mit dem neuen Boot wurde ein so großer Erfolg, daß Johnstone den Auftrag gab, eine Form zur Serienproduktion zu bauen. Das Boot mit der Rumpfnummer 2 wurde im März 1977 fertiggestellt. Die Nachfrage war so groß, daß 1978 eine Klassenvereinigung gegründet wurde. 1981 wurde die J/24 von der IYRU zur internationalen Klasse erklärt.

Durch die starke Verbreitung in fast alle Länder der Welt bewarben sich viele Werften darum, die J/24 bauen zu dürfen. Alle Bauformen werden vom Lizenzgeber, der Familie Johnstone, vermessen. Zur Zeit ist die J/24 in 39 Ländern auf allen Kontinenten (außer der Antarktis) mit einer Klassenvereinigung vertreten.

Durch strenge Material-, Ausrüstungs- und Gewichtskontrollen kann die Einheitlichkeit der J/24 bis heute gewährleistet werden, so daß Boote mit einem Baujahr von z.B. 1978 absolut konkurrenzfähig sind. Dies wurde schon mehrfach auf Welt- und Kontinentalmeisterschaften bewiesen. Seit 1979 ist die J/24 in Deutschland vertreten. Ausgelöst durch zwei Vorführschiffe der englischen Werft Westerly Marine, welche das Boot damals in Lizenz baute. Die Verbreitung ging erst schleppend voran. So gab es 1983 erst 7 J's in Deutschland, während es in England schon über 100 Boote waren. Doch im Laufe der Jahre mauserte sich die deutsche Klasse auf 50 Boote.

Seit Mitte der 90er Jahre erlebt das trailerbare Boot einen neuen Boom in Deutschland. Viele neue, zum größten Teil junge Crews, erstanden eine J/24 und sind aktiv auf Regatten vertreten. Da die Klassenvorschriften exotische Materialien verbieten, sind die Kosten für eine J/24 entsprechend gering. Aus diesem Grund sind auf dem Gebrauchtboot-Markt konkurrenzfähige Boote schon ab EUR 6.000,00 erhältlich. Ebenso dürfen nur vier Segel gefahren werden:

* Genua 100 % Dacron
* Genua 150 % Aramid
* Großsegel Dacron
* Spinnaker Nylon

Ein kompletter Satz J/24 Segel kostet ca. EUR 5.000,00.

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